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Freitag, 25. April 20.30 Uhr |
Eintritt: 13/10 EUR |
Martina Schwarzmann
Vom Diezel bis zum Straps
Martina Schwarzmann, diesen Namen sollte man sich merken: 23 Jahre jung, Liedermacherin und Kabarettistin aus Überacker im Landkreis Fürstenfeldbruck.
Ein „urbajuwarisches Naturtalent“ (FFB – Tageblatt)
Linkisch, fast schüchtern wirkt sie, wenn sie die Bühne betritt. Dabei hat sie es faustdick hinter den Ohren. Unbedarft und einfältig gibt sie sich, um letztendlich vor gar nichts halt zu machen.
In scharfzügigen Texten nimmt sie die Befindlichkeiten der Landbevölkerung aufs Korn und karikiert die groteske Komik belangloser Alltagsszenen.
So besingt sie etwa den „bsuffan Single“, der nicht genau weiß ob er säuft, weil er einsam ist, oder einsam ist, weil er säuft oder den „Fleischwarenfachverkäuferinnenfetischist“, der schon mal in die Metzgerei geht um das Objekt der Begierde einfach nur anzuschauen. Zwischen den Liedern streut sie im Plauderton Anmerkungen, Bemerkungen, Gedanken und Erlebnisse ein, ganz im Stil eines Fredl Fesl.
Und bei alledem ist sie erfrischend natürlich.
Die Kritiker bescheinigen ihr viel Sinn für Humor, Treffsicherheit in den Pointen und originelle Einfälle von bezwingender Skurrilität, die nicht selten an die verschwurbelte Denkweise eines Karl Valentin erinnern. Die „goldene Weißwurscht“, der erste Preis des Wettbewerbs für Nachwuchskabarettisten beim 13. StuStaCulum und ein Sieg beim „Bielefelder Kabarettpreis“ markieren mit Sicherheit erst den Anfang ihrer Karriere